Praxis der Vorsorge

Neben den beeindruckenden Fortschritten in Diagnostik und Therapie gewinnen in der Medizin die Bemühungen um weitere Verbesserungen von Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten immer größere Bedeutung.

Dies gilt in besonderem Maße für die Mutterschaftsvorsorge und die Vorsorge im frühen Kindesalter. Obwohl Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung seit Jahren als krankenkassenübliche Leistungen zur täglichen Routine der ärztlichen Praxis gehören, bleibt dennoch auf diesem Feld viel zu tun, bleiben immer noch Wünsche offen, wenn es darum geht, Behinderungen oder Spätschäden bei Kindern zu vermeiden. Durch konsequente Vorsorge und Früherkennung ließen sich jedoch nicht nur erhebliche Kosten einsparen, sondern oft auch weit schwerer wiegende lebenslange körperliche und geistige Behinderungen und die damit verbundenen seelischen Belastungen für das heranwachsende Kind und seine Familienangehörigen vermeiden.

Die Stiftung für das behinderte Kind bemüht sich seit ihrer Gründung im Jahre 1969 um die Förderung von Früherkennung, Vorsorge und Frührehabilitation. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter und der Ausbau der genetischen Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen mit zu den Erfolgen ihrer Arbeit.

Doch auch in Zukunft will die Stiftung dazu beitragen, die ärztlichen Bemühungen um Vorsorge und Früherkennung weiter zu verbessern und noch effektiver zu gestalten.

Zum Thema "Praxis der Vorsorge" erschien die Veröffentlichung:

Behinderungen im Kindesalter
Praxis der Vorsorge
H. Weitzel
Frankfurt/Main 1992, 2. Aufl.
ISBN 3-921324-17-4