Medienpreis »Prävention in der Schwangerschaft« 2017

Berlin, 1. Dezember 2016  – Täglich werden in der Bundesrepublik Deutschland über 100 Kinder geboren, deren körperliche oder geistige Gesundheit auf Dauer eingeschränkt ist. Ursachen dieser Behinderungen sind Veränderungen der Erbanlagen, Einwirkungen auf die Mutter und das Kind im Mutterleib zum Beispiel durch Abusus von Tabak und Alkohol oder Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Durch genetische Beratung beziehungsweise gezielte Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen können viele Behinderungen vermieden oder zumindest entscheidend gebessert werden.

Um eine hochwertige informative und breitenwirksame Medienarbeit zum Thema „Prävention in der Schwangerschaft“ zu unterstützen und zu fördern, schreibt die >Stiftung für das behinderte Kind auch 2017 wieder einen Medienpreis aus, der mit 3000 € dotiert ist.

Teilnehmen können alle Journalisten von Print- und Onlinemedien, TV oder Hörfunk mit publizierten oder ausgestrahlten Beiträgen vom 1. Februar 2016 bis 31. Januar 2017. Auszeichnungswürdig sind Beiträge, die in deutschsprachigen Medien im genannten Zeitraum erschienen sind und eine Mindestlänge von 5.000 Zeichen (Print- oder Onlinemedien) oder 3 Sendeminuten (AV-Medien) haben. Die ausschließliche Übernahme von Presseinformationen und Pressetexten anderer Autoren wird nicht anerkannt.

Einsendeschluss für den Medienpreis 2017 „Prävention in der Schwangerschaft“ ist der 28. Februar 2017. Einzureichende Arbeiten sind mit kurzem Lebenslauf des Autors in digitaler Form (Stick, CD oder DVD) postalisch oder elektronisch einzusenden an:

Stiftung für das behinderte Kind
Pressestelle
c/o Frau Stephanie Ralle-Zentgraf
Kederbacherstraße 12
81377 München
E-Mail: communication@ralle-zentgraf.de

Die Jury, der drei Mitglieder des Stiftungsvorstandes und eine Medizinjournalistin angehören, trifft die Entscheidung über den Gewinner des zu vergebenden Preises. Der Preis wird voraussichtlich im Juni 2017 im Rahmen eines Symposiums auf dem Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit in Berlin verliehen.

Die Stiftung für das behinderte Kind fördert Vorsorge und Früherkennung von Behinderungen im Kindesalter. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen und der Ausbau genetischer Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen zu den Erfolgen ihrer Arbeit. Mehr Informationen über die Stiftung finden Sie unter: www.stiftung-behindertes-Kind.de

Weitere Informationen zur Stiftung und zum Medienpreis erhalten Sie bei unserem Pressebüro:

Stephanie Ralle-Zentgraf
Fon: +49 (0)89/452 478 71
Fax: +49 (0)89/452 478 72
Mobile: + 49 (0)172/86 25 017
E-Mail: communication@ralle-zentgraf.de

 

Medienpreis

„Prävention in der Schwangerschaft“

Preisträger

2011Ursula Stamm „Schwangerschaft und Alkohol“, ‚quivive‘ rbb, 9.6.2010
2012Katharina Blum „Der Virus und das Wunschkind“, Münchener Merkur 1.12.2011
Peter-Philip Schmitt „Fünf Kinder, drei Tabletten, ein Virus“, Frankfurter Allgemeine 30.11.2011
2013  Katrin Kuntz „Trotzdem Mama“, Süddeutsche Zeitung 5.3.2012
2014  Judith Luig „Mein Kind lebt nur in mir“, Berliner Morgenpost 16.11.2013
Michael Hugentobler „Unser verborgenes Leben“, Die Zeit, Schweizer Ausgabe 27.6.2013
2015  Marie Riederer „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind hat das Down-Syndrom“, WDR Hörfunk,
Lara Fritzsche „Unguter Hoffnung“ Magazin der Süddeutschen Zeitung, 31.1.2014
2016Andreas Glas „Eins + eins + eins = eins“, Süddeutsche Zeitung 28.3.2015
Ilka aus der Mark, Ulf Kneiding, Dr. Karin Krift, Lars Westermann, Georg Wienhaus „Projekt Schwangerschaft“, WDR Fernsehen 15.12.2015