Medienpreis »Prävention in der Schwangerschaft« 2018

Berlin, 1. Dezember 2017 – Täglich werden in der Bundesrepublik Deutschland über 100 Kinder geboren, deren körperliche oder geistige Gesundheit auf Dauer eingeschränkt ist. Ursachen dieser Behinderungen sind Veränderungen der Erbanlagen, Einwirkungen auf die Mutter und das Kind im Mutterleib z. B. durch Abusus von Tabak und Alkohol oder Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Durch genetische Beratung bzw. gezielte Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen können viele Behinderungen vermieden oder zumindest entscheidend gebessert werden.

Um eine hochwertige informative und breitenwirksame Medienarbeit zum Thema „Prävention in der Schwangerschaft“ zu unterstützen und zu fördern, schreibt die Stiftung für das behinderte Kind auch 2018 wieder einen Medienpreis aus.

Teilnehmen können alle Journalisten von Print- und Onlinemedien, TV oder Hörfunk mit publizierten oder ausgestrahlten Beiträgen vom 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2018. Auszeichnungswürdig sind Beiträge, die in deutschsprachigen Medien im bezeichneten Zeitraum erschienen sind und eine Mindestlänge von 5.000 Zeichen (Print- oder Onlinemedien) oder 3 Sendeminuten (AV-Medien) haben. Die ausschließliche Übernahme von Presseinformationen und Pressetexten anderer Autoren ist nicht auszeichnungswürdig.

Der Medienpreis ist mit 3.000 € für die Siegerarbeit dotiert. Einsendeschluss für den Medienpreis 2018 „Prävention in der Schwangerschaft“ ist der 28. Februar 2018. Einzureichende Arbeiten sind mit kurzem Lebenslauf des Autors in digitaler Form (Stick, CD oder DVD) postalisch oder elektronisch einzusenden an:

Stiftung für das behinderte Kind
Pressestelle
c/o Frau Stephanie Ralle-Zentgraf
Kederbacherstraße 12
81377 München
Fon: + 49 (0)172/86 25 017
E-Mail: communication@ralle-zentgraf.de

Die Jury, der drei Mitglieder des Stiftungsvorstandes und eine Medizinjournalistin angehören, trifft die Entscheidung über den Gewinner des zu vergebenden Preises voraussichtlich bis Ende April 2018. Zeitpunkt und Ort der Preisverleihung stehen noch nicht fest.

Die Stiftung für das behinderte Kind fördert Früherkennung, Vorsorge und Frührehabilitation von Behinderungen im Kindesalter. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen und der Ausbau genetischer Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen zu den Erfolgen ihrer Arbeit. Weitere Informationen über die Stiftung sind zu finden unter www.stiftung-behindertes-Kind.de

Weitere Informationen zur Stiftung und zum Medienpreis erhalten Sie in unserem Pressebüro.

Stephanie Ralle-Zentgraf
Fon: +49 (0)89/452 478 71
Fax: +49 (0)89/452 478 72
Mobile: + 49 (0)172/86 25 017
E-Mail: communication@ralle-zentgraf.de

 

Medienpreis

„Prävention in der Schwangerschaft“

Preisträger

2011 Ursula Stamm: „Schwangerschaft und Alkohol“, ‘quivive‘ rbb, 9. Juni 2010
2012

Katharina Blum: „Der Virus und das Wunschkind“, Münchener Merkur, 1. Dezember 2011
  Peter-Philip Schmitt: „Fünf Kinder, drei Tabletten, ein Virus“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. November 2011
2013 Katrin Kuntz: „Trotzdem Mama“, Süddeutsche Zeitung, 5. März 2012
2014

Judith Luig: „Mein Kind lebt nur in mir“, Berliner Morgenpost, 16. November 2013
  Michael Hugentobler: „Unser verborgenes Leben“, Die Zeit, Schweizer Ausgabe, 27. Juni 2013
2015

Marie Riederer: „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind hat das Down-Syndrom“, WDR Hörfunk, 9. Juni 2014, und
  Lara Fritzsche: „Unguter Hoffnung“, Magazin der Süddeutschen Zeitung, 31. Januar 2014
2016

Andreas Glas: „Eins + eins + eins = eins“, Süddeutsche Zeitung 28. März 2015
  Ilka aus der Mark, Ulf Kneiding, Dr. Karin Krift, Lars Westermann, Georg Wienhaus „Projekt Schwangerschaft“, WDR Fernsehen 15. Dezember 2015
2017

Dr. Daniela Remus: „‘Pränataldiagnostik‘ – Der Vorgeburtscheck und die Folgen“, Bayern 2 Radio, 17. März 2016