Pressemitteilungen

Hier erhalten Sie einen Überblick über die bisher erschienenen Pressemitteilungen.

PRESSEMITTEILUNG
München/Berlin, 30. Januar 2012

Hohe Auszeichnung für Medien- und Medizinmanager Dr. Georg Ralle

Auf Vorschlag des Bundespräsidenten erhielt Dr. Georg Ralle heute für sein vorbildhaftes, ehrenamtliches Engagement im medizinisch-sozialen Bereich und für seine langjährige Tätigkeit als führender Medizinverleger in Deutschland das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Übergabe der hohen Auszeichnung fand im Rahmen einer Feierstunde im Bayerischen Sozialministerium statt.

Besonders gewürdigt wurde Georg Ralles Engagement als Vorstand der Stiftung für das behinderte Kind (http://www.stiftung-behindertes-kind.de) und seine langjährige Tätigkeit als Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (http://www.schlaganfall-hilfe.de) sowie seine Arbeit im Beirat des Netzwerk gegen Darmkrebs (http://www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de/) und in der Stiftung AUGE (http://www.stiftung-auge.de).

In seiner Zeit als Chef der Springer-Medizin-Verlage gründete Georg Ralle zahlreiche neue Medizin-Zeitschriften und initiierte innovative Formen der interaktiven ärztlichen Fort- und Weiterbildung wie z. B. den medizinischen Online-Dienst multimedica (heute: www.springermedizin.de).

In enger Kooperation des Springer-Verlags mit der Beijing Medical University, dem Tongji Medical Collage in Wuhan und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg organisierte er 1989 den großen Deutsch-Chinesischen Krebskongress in Beijing und etablierte noch vor der Deutschen Wiedervereinigung den 1. Deutsch-Deutschen Ärztekongress in Dresden mit über 5.000 Medizinern aus Ost- und Westdeutschland.

Dr. Georg Ralle setzt sich heute als Chef der IMPACT Medien & Medizin GmbH in München für nachhaltige Qualität in der medizinischen Fort-und Weiterbildung ein und wird auch künftig als Vorstandsmitglied der Stiftung für das behinderte Kind sowie als Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe deren Ziele und Aufgaben mit ganzer Kraft fördern.




AUSSCHREIBUNG
Berlin, 15. September 2011

Medienpreis „Prävention in der Schwangerschaft“ der "Stiftung für das behinderte Kind"
Schwerpunktthema 2012: „HIV und Schwangerschaft“

Täglich werden in der Bundesrepublik Deutschland über 100 Kinder geboren, bei denen eine bleibende Einschränkung der körperlichen und geistigen Gesundheit vorliegt. Ursachen dieser Behinderungen sind Veränderungen der Erbanlagen, Einwirkungen auf die Mutter und das Kind im Mutterleib und Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Durch genetische Beratung bzw. gezielte Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen kann ein Großteil aller angeborenen Behinderungen vermieden oder wenigstens entscheidend gebessert werden.

2011 hat die Stiftung den Medienpreis für einen besonders qualifizierten journalistischen Beitrag zum Thema "Alkohol in der Schwangerschaft" verliehen. Im kommenden Jahr hat sie das Thema "HIV und Schwangerschaft" in den Focus genommen, denn es gibt immer noch zahlreiche Schwangere, die sich und ihr Kind dem Risiko einer HIV-Infektion aussetzen: In Deutschland werden pro Jahr etwa 250 – 300 HIV-exponierte Kinder geboren!

Die Stiftung möchte mit diesem Preis eine hochwertig informative und breitenwirksame Medienarbeit unterstützen und fördern. Dabei geht es in erster Linie um die Vermeidung, die frühzeitige Erkennung und Verminderung möglicher gesundheitlicher Schäden des ungeborenen Kindes (und der Mutter) in der Schwangerschaft. Der Medienpreis ist mit 3000€ für die Siegerarbeit dotiert.

Die zu prämierende Berichterstattung soll dazu beitragen, dass Schwangere selbst Risiken erkennen und durch verantwortungsvolles Handeln vermeiden. Sie sollen zur besseren Nutzung der vorhandenen Vorsorgemaßnahmen ermutigt werden, um Risiken und Schäden zu vermindern und/oder zu vermeiden. Die Beiträge für den Medienpreis sollen themenrelevante Informationen vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein der Mutter bzw. der werdenden Eltern steigern.

Teilnehmen können alle medienschaffenden Journalisten von Printmedien, TV oder Hörfunk mit publizierten oder ausgestrahlten Beiträgen vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011. Auszeichnungswürdig sind sämtliche Beiträge, die in deutschsprachigen Medien im bezeichneten Zeitraum erschienen sind und eine Mindestlänge von 5.000 Zeichen (Printmedien) oder 3 Sendeminuten (AV-Medien) haben. Die ausschließliche Übernahme von Presseinformationen und Pressetexten anderer Autoren ist nicht auszeichnungswürdig.

Eine siebenköpfige Jury aus Mitgliedern des Stiftungsvorstandes, des Kuratoriums, dem Preisstifter und Journalisten trifft die Entscheidung über den Gewinner des zu vergebenden Preises. Die Preisverleihung ist auch 2012 im Rahmen eines Präventions-Symposium des Berliner Hauptstadtkongresses 2012 vorgesehen.

Einsendeschluss für den Medienpreis 2012 „Prävention in der Schwangerschaft“ ist der 28. Februar 2012. Einzureichende Arbeiten sind mit kurzem Lebenslauf des Autors postalisch oder elektronisch einzusenden an:
Stiftung für das behinderte Kind
Geschäftsstelle
Frau Dr. Ria Dudenhausen
Charité Campus Virchow Klinikum
Augustenburger Platz 1
D 13353 Berlin
ria.dudenhausen@charite.de

Die Stiftung für das behinderte Kind bemüht sich um die Förderung von Früherkennung, Vorsorge und Frührehabilitation von Behinderungen im Kindesalter. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen und der Ausbau genetischer Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen zu den Erfolgen ihrer Arbeit. Weitere Informationen über die Stiftung sind zu finden unter www.stiftung-behindertes-Kind.de

Weitere Informationen zur Stiftung und zum Medienpreis erhalten Sie bei unserem Pressebüro:

Stephanie Ralle-Zentgraf
LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH
Lindwurmstr. 124
D - 80337 München
Fon: +49 (0)89/452 478 71
Fax: +49 (0)89/452 478 72
Email: s.zentgraf@lhlk.de; communication@ralle-zentgraf.de
Internet: www.lhlk.de

>> Hier steht Ihnen die Ausschreibung als PDF-Download zur Verfügung



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 9. September 2011

Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden droht Ende 2011 das endgültige Aus

Dank der großzügigen Anschubfinanzierung von ‚Bild hilft e.V. – Ein Herz für Kinder’ konnte die Stiftung für das behinderte Kind Anfang 2010 das Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden gründen, das sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit den sogenannten fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) richtet. In dieser in Deutschland einmaligen Institution untersuchen Kinderärzte/innen und Psychologinnen Betroffene, stellen die Diagnose und unterstützen bei kognitiven oder integrativen Schwierigkeiten sowie bei der Vermittlung längerfristiger Hilfen. Die Resonanz auf unser in den Medien verbreitetes Angebot ist enorm. Täglich rufen 30 Patienten bzw. deren (Pflege-, Adoptiv-) Eltern an. Jährlich wurden etwa 200 - 250 Patienten abschließend untersucht und beraten.

Das FASD lässt sich durch Alkohol-Abstinenz in der Schwangerschaft 100%ig vermeiden. Deshalb stehen Aufklärungskampagnen über die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft im Zentrum der präventiven Arbeit der Stiftung („Mein Kind will keinen Alkohol“, „0,0 promill in der Schwangerschaft“). Es werden etwa 4000 Kinder mit FASD im Jahr in Deutschland geboren.

Bis Ende 2011 ist die Arbeit durch die genannte Unterstützung sowie großzügige Spenden an die Stiftung gesichert. Ende 2011 ist die Tätigkeit des Zentrums äußerst gefährdet, da das Spendenvolumen an die Stiftung für das behinderte Kind eine weitere Finanzierung nicht ermöglicht. Damit steht eine höchst sinnvolle und notwendige Einrichtung in Berlin vor dem Ende.




PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 20. Mai 2011

Stiftung für das behinderte Kind verleiht Medienpreis


  • rbb-Journalistin Ursula Stamm ist Preisträgerin 2011

  • Beitrag „Schwangerschaft und Alkohol“ mit 3.000 Euro ausgelobt


Die Stiftung für das behinderte Kind hat zum ersten Mal den Medienpreis „Prävention in der Schwangerschaft“ verliehen. Preisträgerin 2011 ist Ursula Stamm, freie Journalistin für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

„Die Jury und ich haben den Fernsehbeitrag von Frau Stamm wegen seines hoch informativen, pädagogisch überzeugenden und primär präventiv ausgerichteten Inhalts zum Gewinner gewählt. Genau diese Art journalistischer Beiträge wollen wir mit unserem Medienpreis unterstützen“, so Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind. Ursula Stamm ist Medizinjournalistin. Nach einem Studium der Publizistik, Geschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin ist sie seit 1996 in verschiedenen Redaktionen und als freie Autorin zu Wissenschafts- und Gesundheitsthemen tätig.

Im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit im ICC Berlin wurde Ursula Stamm für ihren Fernsehbeitrag „Schwangerschaft und Alkohol“ in der rbb-Sendung Quivive vom 9. Juni 2010 ausgezeichnet. Der Beitrag wurde unter verschiedenen Bewerbungen von Presse-, Hörfunk- und Fernsehbeiträgen ausgewählt, alle zum Thema „Wenn Genuss zur Gefahr wird: Alkohol in der Schwangerschaft und seine Folgen“.

Die Stiftung für das behinderte Kind hatte im Rahmen ihrer Kampagne für die Prävention des fetalen Alkoholsyndroms den Medienpreis für Beiträge aus dem Jahr 2010 mit 3.000 Euro ausgelobt. Eine Jury aus den Medizinjournalisten Dr. Julia Rautenstrauch, Dr. Christoph Fischer, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Rudolf Haehnel und den Vorstandsmitgliedern Dr. Georg Ralle und Prof. Joachim W. Dudenhausen beurteilten die eingegangenen Beiträge.

051_cytolon_ag_medizinkongress_130511_95
Medienpreisverleihung 2011 der Stiftung für das behinderte Kind an Frau Ursula Stamm im ICC Berlin: v.l. Dr. Georg Ralle und Prof. Dr. Dudenhausen, Vorstandsmitglieder der Stiftung, die Preisträgerin Ursula Stamm und für die Stifter des Geldpreises, Rudolf Haehnel und Helmut Stauber.

Über die Stiftung für das behinderte Kind:
Die 1967 in Bonn gegründete gemeinnützige Stiftung für das behinderte Kind mit heutigem Sitz in Berlin widmet sich der Prävention, Früherkennung und Frühbehandlung von kindlichen Behinderungen. Im Zentrum der Stiftungsarbeit standen zunächst die Etablierung einer Sonderschule für Dysmelie-Kinder und des Kinderzentrums München. Mittlerweile erstreckt sich die Arbeit der Stiftung auf verschiedene Bereiche: multizentrischer Studien zur körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung speziell behinderter Kinder, Prävention von fetalen Schäden durch chwangerenberatung und genetische Beratung, Einführung des Hörscreenings bei Neugeborenen und Kampagnen gegen den Alkohol- und Nikotingenuß in der Schwangerschaft.



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 8. November 2010

Stiftung für das behinderte Kind erhält Spende von Pernod Ricard Deutschland

Im Rahmen der gemeinsamen Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ hat die Stiftung für das behinderte Kind eine Spende in Höhe von 20.000 Euro von Pernod Ricard Deutschland erhalten. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind am Montag in Berlin. Das Geld werde für das in diesem Jahr auf dem Charité-Gelände gegründeten „Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden“ verwendet.

„Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist eine große Gefahr“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Alain Dufossé. „Um dies den Menschen bewusst zu machen, müssen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammenhalten. Vor allem stehen aber auch wir als Spirituosenunternehmen in der Verantwortung.“ Deshalb freue sich Pernod Ricard Deutschland, die erfolgreiche Arbeit der Stiftung für das behinderte Kind unterstützen zu dürfen. „Es ist gut, dass Pernod Ricard Deutschland seine Verantwortung erkennt und auch dementsprechend handelt“, sagte Dudenhausen.

Mit der gemeinsamen Kampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ wollen die Stiftung für das behinderte Kind und Pernod Ricard Deutschland über die Folgen des mütterlichen Alkoholkonsums während der Schwangerschaft aufklären. Jährlich werden allein in Deutschland 4.000 Kinder mit fetalen Alkoholschäden geboren. Die Folgen reichen von leichten bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen. Da nach bisherigen Forschungen unklar ist, in welchem Schwangerschaftsabschnitt wie viel Alkohol wie schädlich ist, rät die Stiftung für das behinderte Kind während der Schwangerschaft komplett auf Alkohol zu verzichten.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: Mein Kind will keinen Alkohol

Weitere Informationen zur Arbeit des Zentrums für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden finden Sie unter: FASD-Zentrum



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 15. Oktober 2010

Stiftung für das behinderte Kind erhält Spende von Novartis

  • Novartis Pharma GmbH unterstützt Stiftung für das behinderte Kind mit 4.000 Euro.
  • Spende kommt „Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden“ zu Gute
  • Neue Studie zur Frage nach dem Alkoholgenuss schwangerer Frauen

Die Stiftung für das behinderte Kind hat eine Spende in Höhe von 4.000 Euro von der Novartis Pharma GmbH erhalten. „Im Rahmen des World Health Summit 2010 an der Universitätsklinik Charité Berlin hat uns die Novartis Pharma eine Spende von 4.000 Euro überreicht“, freut sich Prof. Dr. J. W. Dudenhausen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind. „Das Geld wird in großen Teilen für das in diesem Jahr auf dem Charité-Gelände gegründete „Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden“ verwendet. Aktuell arbeiten wir dort an einer Studie, die anhand der Untersuchung von Haarproben freiwillig teilnehmender Schwangere der Frage nach dem Alkoholgenuss dieser Frauen nachgeht“, erklärt Dudenhausen weiter. Die Prävalenzangaben basieren bisher vor allem auf den Selbstangaben der schwangeren Frauen. Nach Beendigung der aktuellen Studie können diese Selbstangaben dann mit den Ergebnissen der massenspektometrischen Bestimmungen verglichen werden.

Über die Stiftung für das behinderte Kind:
Die 1967 in Bonn gegründete gemeinnützige Stiftung für das behinderte Kind mit heutigem Sitz in Berlin widmet sich der Prävention, Früherkennung und Frühbehandlung von kindlichen Behinderungen. Im Zentrum der Stiftungsarbeit standen zunächst die Etablierung einer Sonderschule für Dysmelie-Kinder und des Kinderzentrums München. Mittlerweile erstreckt sich die Arbeit der Stiftung auf verschiedene Bereiche: multizentrischer Studien zur körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung speziell behinderter Kinder, Prävention von fetalen Schäden durch Schwangerenberatung und genetische Beratung, Einführung des Hörscreenings bei Neugeborenen und Kampagnen gegen den Alkohol- und Nikotingenuß in der Schwangerschaft.



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 08. April 2010

Medienkampagne gegen Alkohol in der Schwangerschaft

Gemeinsam mit dem Wein- und Spirituosenhersteller Pernod Ricard will die Stiftung für das behinderte Kind gegen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und das fetale Alkoholsyndrom mobil machen. Die gemeinsame Kampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt.

Viele seien der Ansicht, jeder wisse, dass man während der Schwangerschaft nicht trinken dürfe, sagte der Geschäftsführer von Pernod Ricard Deutschland, Alain Dufossé. „Offenbar weiß es aber nicht jeder, denn allein in Deutschland kommen jedes Jahr 3000 Babys mit dem fetalen Alkoholsyndrom zur Welt.“

Damit ist das Fetale Alkoholsyndrom die häufigste angeborene Behinderung – und dabei vollständig vermeidbar. „Die Kinder haben neben äußerlichen Schädigungen im Gesicht ein kleineres Gehirn, einen geringeren Kopfumfang und leiden oft an Kommunikations- und Lernschwierigkeiten“, sagte der Vorsitzende der Stiftung für das behinderte Kind und Leiter der Geburtsmedizin der Charité, Prof. Dr. Joachim Dudenhausen. Im späteren Leben hätten die Betroffenen oft Schwierigkeiten in der Schule und erlangten überdurchschnittlich oft keinen Schulabschluss.

Kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft

Problematisch sei nicht nur der starke Alkoholkonsum von abhängigen Müttern, sondern auch das gesellschaftsfähige Glas Rotwein am Abend, betonte Dudenhausen. "Da wir bisher nicht wissen, an welchem Tag der Schwangerschaft wie viel Alkohol wie gefährlich ist, ist es nur sicher, ganz auf Alkohol zu verzichten", sagte er.

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werde gesellschaftlich zu sehr hingenommen kritisierte die Frau des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Bettina Wulff. Gemeinsam mit Silvana Koch-Mehrin, Franziska Knuppe, Liz Baffoe und Silvia Incardona unterstützt sie die Kampagne. Auch Dufossé nannte "Leichtsinn, fehlendes Wissen und mangelnden gesellschaftlichen Druck" als Gründe für den Alkoholkonsum werdender Mütter.

Als Spirituosenhersteller habe man eine besondere Verantwortung, sich für verantwortungsvollen Konsum und gegen Alkoholmissbrauch einsetzen, sagte Dufossé. "Gegen Alkohol in der Schwangerschaft sollten Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Spirituosenunternehmen an einem Strang ziehen."

www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de
www.fasd-zentrum.blogspot.com



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 08. April 2010

Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist die häufigste Ursache angeborener körperli-cher und geistiger Behinderung von Kindern. In Deutschland werden jährlich über 3.000 Kinder mit dem „Fetalen Alkoholsyndrom“ (FAS) geboren – die Dunkelziffer liegt weit höher. Trotzdem werden die Gefahren des Trinkens während der Schwangerschaft oft verharmlost – mit vielfach fatalen Folgen.
Zusammen mit der Stiftung für das behinderte Kind setzt sich Pernod Ricard gegen „Alkohol in der Schwangerschaft – Fetales Alkohol Syndrom“ ein und unterstützt die Aufklärungsarbeit der Berli-ner Charité mit einer nationalen Mediakampagne „Mein Kind will keinen Alkohol!“ Begleitet wird die Kampagne von einem starken Frauenteam mit u.a. Liz Baffoe, Silvia Incardona, Franziska Knuppe, Silvana Koch-Mehrin und Bettina Wulff.

Die gemeinsame Informations- und Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ wird den Medien und der Öffentlichkeit erstmals im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt, zu der wir Sie ganz herzlich einladen.

Pressekonferenz „Mein Kind will keinen Alkohol“,
am Donnerstag, dem 08. April 2010, um 11.00 Uhr,
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 5,
Schiffbauerdamm 40 /Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin


Als Referenten und Gesprächspartner erwarten Sie bei dieser Pressekonferenz:
- Patrick Ricard Chairman von Pernod Ricard, Paris
- Bettina Wulff Ehefrau von Ministerpräsident Christian Wulff und zweifache Mutter
- Alain Dufossé Vorsitzender der Geschäftsführung Pernod Ricard Deutschland GmbH
- Bernhard Eisheuer Geschäftsführer Marketing Pernod Ricard Deutschland GmbH
sowie
- Prof. Dr. med. Joachim Wolfram Dudenhausen
Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin der Charité Berlin



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 15. März 2010

Ulf Fink zum neuen Ehrenvorsitzenden der Stiftung bestellt - Rudolf Haehnel wird neuer Stiftungsvorsitzender

Das Kuratorium der Stiftung für das behinderte Kind, die sich seit Jahren für die Förderung von Vorsorge und Früherkennung von Behinderungen im Kindesalter einsetzt, wählte im Dezember des vergangenen Jahres einen Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums. In einem einstimmigen Votum der Kuratoriumsmitglieder wurde Ulf Fink, der ehemalige Senator für Gesundheit und Soziales des Senats in Berlin zum neuen Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Seine Nachfolge als Kuratoriums-Vorsitzender tritt Rudolf Haehnel an, der seit Jahren bereits im Kuratorium der Stiftung tätig ist.

Rudolf Haehnel blickt auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Biotechnologie bei Pharmakonzernen in Deutschland zurück. Im Kuratorium sind weiters vertreten Prof. Karsten Vilmar, ehem. Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Christian Dräger, Leonhard Fischer, Frau Marie-Luise Müller, ehem. Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Dieter Pfundt, Walter Schlenkenbrock, Thomas Wegmann, Novartis Pharma, Frau Prof. Monika Grütters, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages, Herr Peter Clever, Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Betram Häussler, IGES-Institut, Dr. Joachim Herborg, Biotest AG, und Herr Thomas Wiese, CTW-Congress.

„Wir freuen uns gemeinsam mit den namhaften Unterstützern in unserem Kuratorium unser Hauptbemühen, die Prävention von angeborenen Behinderungen durch Förderung von Maßnahmen zur Früherkennung, nach außen zu tragen. In der Bundesrepublik werden täglich 100 Kinder geboren, bei denen eine bleibende Einschränkung der körperlichen und geistigen Gesundheit vorliegt“, so Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind und Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité Berlin, über die personellen Veränderungen im Kuratorium und das Anliegen der Berliner Stiftung.

Medienpreis „Prävention in der Schwangerschaft“

Eine zentrale Aktion in 2010 ist der Medienpreis „Prävention in der Schwangerschaft“, den die Stiftung für das behinderte Kind in diesem Jahr erstmals ausschreibt. Eine fünfköpfige, namhaft besetzte Jury wird Medienbeiträge aus Presse, Radio und Fernsehen in deutscher Sprache prämieren, die das Anliegen der Stiftung „Alkoholverzicht in der Schwangerschaft“ unterstützen. Denn vor dem Hintergrund nicht ermittelter Grenzwerte gibt es kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft. Bereits kleine Mengen können folgenreiche Schäden für das Kind verursachen. Jeder Schluck Alkohol gelangt zum ungeborenen Kind.
Details dazu finden Interessierte hier.

Über die Stiftung für das behinderte Kind - Förderung von Vorsorge und Früherkennung

Die Stiftung für das behinderte Kind unter der Schirmherrschaft von Arbeitsministerin
Dr. Ursula von der Leyen engagiert sich für die Förderung von Vorsorge und Früherkennung von Behinderungen im Kindesalter. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeunter¬suchungen und der Ausbau genetischer Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen in der Vergangenheit mit zu den Erfolgen ihrer Arbeit. Die Stiftung für das behinderte Kind wurde am 12. Juni 1967 in Bad Godesberg im Zuge der Thalidomid-Katastrophe gegründet. Der Anstoß zur Einrichtung einer solchen Institution war vorwiegend aus dem Kreis der Förderer des Deutschen Grünen Kreuzes gekommen. Die Mittel der Stiftung rekrutieren sich ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen.



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 15. März 2010

„Mein Kind will keinen Alkohol!“ - Megaposter an der Berliner Charité enthüllt

Mit der Enthüllung zweier neun mal neun Meter großen Riesenposter an der Charité hat die „Stiftung für das behinderte Kind“ am vergangenen Mittwoch die Aufklärungsaktion „Mein Kind will keinen Alkohol!“ gestartet. Auf den Plakaten ist das Piktogramm einer schwangeren Frau mit einem Weinglas in der Hand zu sehen - durchgestrichen mit einem fetten Balken. Unterstützt wird die Kampagne von dem Unternehmen Pernod Ricard.

Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist die häufigste Ursache angeborener körperlicher und geistiger Behinderung von Kindern. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 3.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren. Neben organischen Schäden - etwa Minderwuchs, Fehlbildungen, Hör- und Schluckstörungen sowie Herzfehlern - kann Alkoholkonsum Intelligenzminderung, Verhaltens-, Lern- und Schlafstörungen verursachen.

Trotzdem werden die Gefahren des Trinkens während der Schwangerschaft oft verharmlost. Dabei tritt FASD nicht nur bei alkoholkranken Müttern auf. Auch beim „gesellschaftsfähigen“ Schwips trinkt das Kind im Bauch der Mutter mit. Viele vergessen: Es gibt kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft.

Die Medienkampagne „Mein Kind will keinen Alkohol!“ wird am 8. April 2010 in Berlin vorgestellt.



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 02. Februar 2010

Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden an der Charité eröffnet

Das Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden an der Berliner Charité hat heute seine Arbeit aufgenommen. „Die erstmalige Zusammenarbeit von Kinderärzten, Geburtshelfern und Psychologen am Standort Charité bündelt unsere Arbeit und ist von unschätzbarem Wert“, sagte Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr am Dienstag in Berlin.

Das Zentrum richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit den sogenannten fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) sowie an deren Angehörige. FASD sind die Folge von mütterlichem Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Die Folgen reichen von leichten bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen. Nach offiziellen Angaben werden allein in Deutschland jedes Jahr mehr als 3.000 Kinder mit angeborenen Alkoholschäden geboren.

„Neben der Diagnostik und Beratung wollen wir besonderes Augenmerk auf die primäre Prävention legen“, erklärte Prof. Dr. Joachim Dudenhausen. So sei die Behinderung durch Aufklärung, Verhütung und letztendlich durch völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft zu hundert Prozent vermeidbar.

Das Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden ist eine Einrichtung der Stiftung für das behinderte Kind. Die beiden Initiatoren, Prof. Dudenhausen und Prof. Spohr beschäftigen sich seit über zwei Jahrzehnten mit dem Krankheitsbild FASD. Dudenhausen ist Direktor der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum der Charité und Vorstandsvorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind. Spohr hat bis 2005 die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der DRK-Kliniken in Berlin Westend geleitet.

Weitere Informationen und Kontakt:
www.fasd-zentrum.blogspot.com
Tel: 030/ 450 564 107
Email: fasd-zentrum@charite.de



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 06. Mai 2009

Adipositas als Risiko in der Perinatalmedizin - Symposion der Stiftung, 9. Mai 2009, ICC, 13:30 – 16:00

Die wachsende Epidemie der Übergewichtigkeit (body mass index 25-30 kg/qm) und der Adiposität (BMI >30 kg/qm) in unserer Gesellschaft ist ein großes medizinisches Problem geworden, das sowohl wichtige soziale und psychologische Konsequenzen als auch somatische Gesundheitsrisiken bietet.

Etwa 30% der Frauen im reproduktionsfähigen Alter sind übergewichtig und 20% sind adipös. Auch aus globaler Sicht ist die Übergewichtigkeit ein Problem der reproduktiven Medizin geworden, sie hat kritische Konsequenzen für die mütterliche Gesundheit in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie entscheidende lebenslange Konsequenzen für das Kind. Die veränderte Insulinempfindlichkeit scheint das zentrale Problem der Übergewichtigkeit und Adiposität in der Schwangerschaft zu sein und beeinflusst die Versorgung des Feten. Viele Komplikationen in der Schwangerschaft wie Bluthochdruck, Präeklampsie und Gestationsdiabetes sind sehr viel häufiger. Die Rate der operativen Entbindungen steigt beträchtlich, und die Risiken für den Feten inklusive der erhöhten perinatalen Mortalität und der Makrosomie mit den geburtsmechanischen Folgen wie Schulterdystokie sind entscheidend. Alarmierend sind die Zahlen, die auch eine erhöhte Rate der Übergewichtigkeit und der Adiposität bei Kindern und Jugendlichen („Tracking“) beschreiben.

Die Aufgabe des Symposiums trifft das Zentrum der präventiven Arbeit der Stiftung. Namhafte Referenten (Bergmann, Berlin; Plagemann, Berlin; Gortner, Homburg; Hauner, München; Dudenhausen, Berlin) stellen die Folgen von mütterlicher Übergewichtigkeit und Adiposität auf die mütterliche, fetale und kindliche Gesundheit überblickartig und evidenzgestützt dar. Die primäre Prävention durch Verminderung der Komplikationen von Übergewicht und
Adipositas der Mutter ist ein wichtiges Ziel der Stiftung. Die primäre Prävention kann durch eine Reduktion des prägraviden Gewichts erreicht werden. Die Stiftung vermittelt diese Erkenntnisse dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit.

Pressekonferenz 7. Mai 2009 ICC Berlin

>> Hier steht die Pressemitteilung als PDF-Download zur Verfügung



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 29. November 2007

Stiftung für das behinderte Kind startet Kampagne gegen Rauchen und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft

Mit zwei auffälligen Motiven startet die Stiftung für das behinderte Kind eine Awarenesskampagne gegen Rauchen und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Die Motive werden in Form von Anzeigen in der Fachpresse erscheinen und als Plakate auf Messen zu sehen sein. Damit richtet sich die Stiftung für das behinderte Kind in der ersten Phase der Kampagne zunächst vorwiegend an Ärzte und Mitglieder der Gesundheitsberufe. „Die Praxis zeigt, dass selbst Frauenärzte den Genuss von Alkohol in der Schwangerschaft tolerieren. Das ist völlig inakzeptabel, denn es gibt keine Toleranz eines Embryos gegenüber den Giftstoffen Alkohol und Nikotin“, so Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind und Direktor der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité Berlin. 2008 soll die Kampagne weiter ausgebaut werden und dann auch die breite Öffentlichkeit sensibilisieren.

„Flaschenkind“ und „Genfehler“

Die beiden Motive der Awarenesskampagne zeigen jeweils einen Embryo mit einer Flasche Bier bzw. mit einer brennenden Zigarette am Mund. Ergänzt werden die Bilder durch die Headlines „Flaschenkinder meint etwas anderes“ und „Nicht an allem sind die Gene schuld“. „Wir haben uns bewusst für zwei sehr direkte und anstößige Motive entschieden, um das Problem im Gedächtnis der Ärzte und Schwangeren zu verankern und eine abschreckende Wirkung zu erzeugen“, erklärt Dudenhausen.

(Die Broschüren zu den Kampagnen „Flaschenkind“ und „Genfehler“ sind als pdf-Download über das Bestellcenter der Stiftung für das behinderte Kind erhältlich.)

Über die Stiftung für das behinderte Kind

Die Stiftung für das behinderte Kind bemüht sich um die Förderung von Vorsorge und Früherkennung von Behinderungen des Kindes. Die Einführung der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen und der Ausbau genetischer Beratungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland zählen in der Vergangenheit mit zu den Erfolgen der Stiftung. Die Mittel der Stiftung rekrutieren sich ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen.
Ihre Spende hilft uns helfen !



PRESSEMITTEILUNG
Marburg, 04.Juli 2007

Die Arbeit der "Lobby für das Kind" trägt Früchte

Die Stiftung für das behinderte Kind - Förderung von Vorsorge und Früherkennung (www.stiftung-behindertes-kind.de) erhielt jetzt einen Scheck in Höhe von 6.500 Euro. Die Stiftung ist neben dem Kinderzentrum München, der Klinik für Geburtsmedizin der Charité Berlin und dem Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) Träger der Initiative „Lobby für das Kind“.

Die Initiative „Lobby für das Kind“ macht sich stark für das Kind im Mutterleib und Kinder in der ersten Lebensphase und liefert unter anderem im Internet auf www.lobby-fuer-das-kind.de und in dem Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk) regelmäßig hilfreiche Informationen zu wechselnden Themen.

Übergeben wurde die großzügige Spende während der 33. Jahrestagung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin in Hamburg durch die Firma „Bübchen“ (Hersteller von Pflegeprodukten für Kleinkinder), die neben anderen Unternehmen die Arbeit der Initiative fördert.

Die stattliche Summe war durch eine einfallsreiche Aktion zusammengekommen: Von jedem verkauften „Bübchen“-Produkt gingen im Aktionszeitraum jeweils 10 Cent an die Stiftung für das behinderte Kind - Förderung von Vorsorge und Früherkennung. Ergebnis: stolze 6.500 Euro!

Die Initiative „Lobby für das Kind“ bedankt sich bei allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, die Stiftung für das behinderte Kind - Förderung von Vorsorge und Früherkennung zu unterstützen.



PRESSEMITTEILUNG
Marburg, 17. November 2006

Die Arbeit der "Lobby für das Kind" trägt Früchte

Jedes Jahr werden Tausende von vermeidbar vorgeschädigten Kindern geboren. Weil die werdenden Eltern Risiken nicht erkannt, übersehen oder ignoriert haben. Diese Situation zu verbessern, ist Auftrag der Initiative "Lobby für das Kind". Die Initiative macht sich stark für das Kind im Mutterleib und liefert unter anderem im Internet auf www.lobby-fuer-das-kind.de oder in der Deutschen Gesundheits-Korrespondenz (dgk) regelmäßig hilfreiche Informationen zu wechselnden Themen rund um die gesunde Geburt.

Die Initiative wird getragen vom Kinderzentrum München, von der Klinik für Geburtsmedizin der Charité, der Stiftung für das behinderte Kind zur Förderung von Vorsorge und Früherkennung (www.stiftung-behindertes-kind.de) und von Deutschen Grünen Kreuz e.V. (DGK) und wird bereits von verschiedenen Unternehmen unterstützt.

Im Rahmen des Symposiums der Stiftung für das Behinderte Kind „Menschen mit Down-Syndrom – Genetik, Klinik, therapeutische Hilfen“ am 10. November 2006 in Berlin übergab die Herstellerfirma von Pflegeprodukten für Kleinkinder, Bübchen, nun eine erste, zunächst noch symbolische Spende. Von jedem verkauften Produkt der Firma gehen ab Dezember 2006 jeweils 10 Cent direkt an die Stiftung für das Behinderte Kind zur Förderung von Vorsorge und Früherkennung. Die Stiftung wurde am 12. Juni 1967 in Bad Godesberg gegründet. Der Anstoß zur Einrichtung einer solchen Institution kam damals vorwiegend aus dem Kreis der Förderer des Deutschen Grünen Kreuzes, das 2006 auch die Initiative „Lobby für das Kind“ ins Leben rief.

Im März 2007 wird der Stiftung dann der endgültige Betrag übergeben, damit die Stiftung ihre Arbeit effektiv und zum Wohle von Eltern und Kindern fortsetzen kann. „Erfahrungsgemäß erwarten wir einen Betrag in Höhe von fünf Tausend Euro“, so der Marketingleiter Guido Jossé.



PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 30. März 2006

Ursula von der Leyen neue Schirmherrin der „Stiftung für das behinderte Kind“. Stiftung präsentiert sich mit neuem Namen und Logo.

Die „Stiftung für das behinderte Kind zur Förderung von Vorsorge und Früherkennung“ hat Ursula von der Leyen die Schirmherrschaft angetragen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat diese Aufgabe angenommen und wird das neue Amt mit sofortiger Wirkung übernehmen. „Es ist großartig, welche Möglichkeit die moderne Medizin heute hat, Kindern mit Behinderung zu helfen. Je früher wir Krankheiten erkennen und behandeln können, desto größer ist die Hoffnung dieser jungen Menschen auf ein normales Leben. Die Stiftung für das behinderte Kind hat auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet“, sagt Ursula von der Leyen. Gleichzeitig präsentiert die Stiftung auch ihren veränderten Namen und ihr neues Logo. „ 40 Jahre nach der Gründung und einer erfolgreichen Arbeit ist es an der Zeit für einen moderneren Auftritt der Stiftung. Die Bekanntgabe der Schirmherrschaft durch Frau von der Leyen ist der passende Anlass dafür“, sagt Prof. Dr. Joachim Dudenhausen, Vorsitzender der „Stiftung für das behinderte Kind“.


Zurück