08.06.2016, 10.00 Uhr

Stiftung für das behinderte Kind verleiht Medienpreis 2016 auf dem Hauptstadtkongress in Berlin

Medienpreis der Stiftung für das behinderte Kind: Stiftungsvorsitzender ehrt Andreas Glas, Süddeutsche Zeitung – einen der diesjährigen Preisträger.

Berlin, 9. Juni 2016. Wie in den Vorjahren hat die Stiftung für das behinderte Kind den Medienpreis ‚Prävention in der Schwangerschaft‘ im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit in Berlin verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Journalist Andreas Glas für seinen Beitrag „Eins+ eins + eins = eins“, erschienen am 28. März 2015 in der Süddeutschen Zeitung, und das Reportage-Team Ilka aus der Mark, Ulf Kneiding, Dr. Karin Krift, Lars Westermann und Georg Wieghaus für ihren Beitrag „Projekt Schwangerschaft“, der am 15. Dezember im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Der Medienpreis der Stiftung für das behinderte Kind wurde zum 6. Mal verliehen und hat damit bereits Tradition. Die wachsende Anzahl an hochwertigen Bewerbungen zeigt, dass Themen wie Schwangerschaft, Vorsorge, Pränataldiagnostik und Umgang mit Behinderung aktueller denn je sind. So benötigte die Jury wieder mehrere Abstimmungsrunden, um unter den hochkarätigen Einsendungen zwei Preisträger auszuwählen, deren Arbeiten in besonderer Weise Schwerpunkte der Stiftung für das behinderte Kind thematisieren.

„Die beiden Beiträge sind – jeder auf seine Art – auszeichnungswürdig“, fasst Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind und Juryvorsitzender, das finale Votum der Jury zusammen: Der Beitrag Eins+eins+eins=eins von Andreas Glas thematisiert die Reduktion bei Mehrlingsschwangerschaften nach künstlicher Befruchtung. Dabei zeigt er auf eindrückliche Weise, in welches Dilemma dieses "Hauptsache schwanger" die Eltern bringt - nach Auffassung der Jury ein hochaktueller, praxisrelevanter Text. Die TV-Reportage „Projekt Schwangerschaft“ dagegen hat die Jury ausgewählt, weil sie umfassend, allgemeinverständlich und sachlich über das informiert, was heute bei einer Schwangerschaft auf ein Paar zukommt – eigentlich ein Pflichtprogramm für Schulen. 

Auch im kommenden Jahr wird die Stiftung für das behinderte Kind wieder einen Medienpreis verleihen, mit dem sie hochwertige, informative und breitenwirksame Medienarbeit unterstützt und fördert. Dabei geht es in erster Linie um die Vermeidung, die frühzeitige Erkennung und die Verminderung möglicher gesundheitlicher Schäden des ungeborenen Kindes (und der Mutter) in der Schwangerschaft. Die Ausschreibung für den nächsten Preis wird im dritten Quartal 2016 versendet. 

Die diesjährigen Preisträger:

1. Ilka aus der Mark, Ulf Kneiding, Dr. Karin Krift, Lars Westermann, Georg Wienhaus
für ihre Reportage für die WDR-Reihe Quarks & Co: "Projekt Schwangerschaft" ausgestrahlt am 15. Dezember 2015 im WDR Fernsehen
Link zur Sendung

2. Andreas Glas
für den Beitrag „Eins + ein + eins = eins" erschienen am 28. März 2015 in der Süddeutschen Zeitung
Link zum Artikel

 

Weitere Informationen zum Medienpreis erhalten Sie in unserem Pressebüro. Dort bekommen Sie auch ein Foto der Preisverleihung. Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei, über ein Belegexemplar bei Abdruck würden wir uns sehr freuen.

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