13.07.2017, 21.39 Uhr

Migration und Schwangerschaft

Symposium der Stiftung für das behinderte Kind anlässlich des Deutschen Perinatalkongresses Berlin 1. Dezember 2017, 13:30 – 15:45, CityCube Berlin

Es sollen Versorgungssituation schwangerer Migrantinnen in Deutschland aufgezeigt werden, auch unter Darstellung spezifischer Mängel in der Versorgung oder Risiken für die ungeborenen Kinder. Auch muß die Darstellung besonderer medizinischer Situationen in den Heimatländern wie die größere Häufigkeit konsanguiner Ehen und der sich ergebenden Konsequenzen erfolgen. Sodann soll eingegangen werden auf Programme und Strategien, evtl. bestehende Schwierigkeiten bei der Versorgung von schwangeren Migrantinnen und ihren ungeborenen Kinder zu beheben.

Redner (jeweils 15 min) und Themen:

M. David, Berlin: Gut versorgt? Ausgewählte Ergebnisse der DFG-Studie “Perinatale Gesundheit und Migration in Berlin“

M. Gohar-Chrobog, Berlin/Washington: Schwangerschaft aus Sicht der arabischen Kultur

R. Becker, Berlin: Ultrasonographie zur Diagnostik fetaler Fehlbildungen bei konsanguinen Eltern

Th. Borde, Berlin: Konzepte für eine bessere medizinische Versorgung schwangerer Migrantinnen

G. Hasenberg, Zürich: Barrierefreie Kommunikation in der geburtshilflichen Versorgung allophoner Migrantinnen (BRIDGE) – Empfehlungen für die Schwangerenberatung

R. Salman, Hannover: Erfahrungen des Projektes ‚Mit Migranten für Migranten’ mit interkulturellen Gesundheitslotsen in der Schwangerschaft   

E. Kurth, Basel: Sprachbarrieren überwinden: Erfahrungen mit dem Telefondolmetscherdienst bei postpartalen Hausbesuchen

Anschließend etwa 20 min Diskussion

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